04.05.2026
Gabriele Blömker
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gabriele.bloemker@lv.de
Dr. Ludger Schulze Pals
Olaf Holzhäuser
Tanja Pfisterer-Lang
Mediendienst kress analysiert das Event-Geschäft der Unternehmensgruppe Landwirtschaftsverlag
Die Unternehmensgruppe Landwirtschaftsverlag führt im Jahr rund 100 Veranstaltungen, Webinare, Messen und andere Event-Formate durch – Tendenz wachsend. Damit erreicht das Medien- und Dienstleistungshaus rund 400.000 Besucherinnen und Besucher und wird von etwa 3.000 Ausstellern und Sponsoren unterstützt. Insgesamt erwirtschaftet die Unternehmensgruppe mit ihrem Event-Geschäft 11 bis 13 Mio. € Umsatz im Jahr. Das entspricht etwa 10 % des Gesamtumsatzes. In der neuesten Ausgabe von „kress pro“ analysiert der Mediendienst den strategischen Ansatz des Landwirtschaftsverlages.
„Der Aufbau dieses Unternehmensbereichs ist schrittweise erfolgt. Aus einzelnen, zunächst meist markenbezogenen Veranstaltungen hat sich eine unternehmensweite Event-Strategie der Unternehmensgruppe Landwirtschaftsverlag entwickelt. Diese umfasst Messen, zielgruppenbezogene Branchen- und Fachveranstaltungen sowie politische Diskussionsformate. Je nach Konzept und Aktualität finden die Veranstaltungen in Präsenz oder digital statt“, beschreibt Dr. Ludger Schulze Pals, Geschäftsführer des Landwirtschaftsverlages, die Entwicklung. Die Bandbreite reicht von High-Level-Fortbildungen für Herdenmanager in der Milchviehhaltung (Fachzeitschrift „Elite“), Kongressen für die Lebensmittelwirtschaft (Fachzeitschrift „Lebensmittel Praxis“), politischen Diskussionen wie „Landwirtschaft im Dialog“ oder „Politik trifft Praxis“ (Fachzeitschrift „top agrar“), Webinaren zur Geldanlage und zu Erneuerbaren Energien (Fachzeitschrift „Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben“) bis zur Mecklenburger Landwirtschaftsausstellung (MeLA), die von der Messegesellschaft „European Green Exhibition GmbH“ (E.G.E.) organisiert wird und bis zu 70.000 Besucher zählt oder dem gerade gut vier Jahe alten, rasant wachsenden KI-Festival data:unplugged („Datenbusiness GmbH“).
Entscheidend für den Erfolg ist eine exakte Zielgruppenausrichtung, die Wahl des passenden Formates und das richtige Timing. „Übersetzt heißt das: Eine kurzfristig angesetzte Informationsveranstaltung bzgl. der akuten Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Düngemittel- und Getreidepreise findet sinnvollerweise digital, z.B. in Form eines Webinars, statt, während eine branchenrelevante Award-Verleihung mit hohem Networking-Charakter viel besser als physische Tages- bzw. Abendveranstaltung mit entsprechend attraktivem Rahmenprogramm funktioniert. Darüber hinaus gibt es noch die hybriden Formate, die zum Beispiel das erreichbare Publikum einer Präsenzveranstaltung durch Live-Übertragungen enorm vergrößern können. Oft kommt der erste Impuls aus den Redaktionen“, beschreibt Olaf Holzhäuser, Publisher Fachmedien im Landwirtschaftsverlag, die Initialzündung und die Bewertungsmaßstäbe, die bei der Konzeption einer Veranstaltung entscheidend sind.
Am Ende ist jede Veranstaltung individuell auf die Teilnehmer, Aussteller und Sponsoren zugeschnitten. „Für Sponsoren und Aussteller sind Content-nahe Integrationen (z. B. Branded Panels, thematische Sessions), exklusive Networking-Formate (Round Tables, VIP-Dinner), Storytelling-Sponsorings (inhaltlich statt reine Logo-Präsenz) sowie digitale Verlängerungen (z. B. Social Clips, ggf. Livestream-Integration) wichtig. Weniger gefragt sind klassische Formate wie reine Logo-Platzierungen ohne inhaltlichen Mehrwert, standardisierte Werbepakete ohne Zielgruppenbezug sowie zu werbliche Auftritte ohne redaktionelle Einbindung“, erklärt Tanja Pfisterer-Lang, Leiterin Media Sales, wichtige Erfolgsmaßstäbe der Kundenansprache.
„Nach unseren Erfahrungen sind Veranstaltungen dann erfolgreich, wenn der Veranstalter in der Lage ist, den Teilnehmern, Ausstellern und Sponsoren zu erklären, warum es gut ist, dabei zu sein, wenn er Format und Zielgruppe gemeinsam denkt und wenn der Ausrichter mit den Teilnehmern und Unterstützern auch nach der Veranstaltung Kontakt hält und z.B. über Ergebnisse und Fotodokumentationen etc. im Gespräch bleibt. Nach diesen Prinzipien handeln wir“, fassen Schulze Pals, Holzhäuser und Pfisterer-Lang die handwerklichen Voraussetzungen eines erfolgreichen Eventgeschäfts zusammen.
Den vollständigen Beitrag „Der Impuls kommt aus den Redaktionen“ finden Sie in „kress pro“ Ausgabe Nr. 3/2026 (www.kress.de).